Safeguarding fatigue verhindern
Beschreibung
Wer Verantwortung in den Bereichen Prävention, Intervention und Aufarbeitung von Missbrauch in der Kirche übernimmt, leistet einen wichtigen Beitrag zum Schutz und zur Unterstützung anderer Menschen. Gleichzeitig bringt diese Aufgabe besondere Herausforderungen mit sich: Gespräche über belastende Erfahrungen, komplexe und konflikthafte Fallkonstellationen und hohe fachliche wie persönliche Verantwortung können auf Dauer Kraft kosten. Fachkräfte sitzen „zwischen allen Stühlen“, ihre Aufgabe wird oft zum Drahtseilakt zwischen den Erwartungen der Institution und den Wünschen Betroffener. Das kann zur Erschöpfung führen. Das Phänomen ist als „Safeguarding Fatigue“ bekannt.
Diese Fortbildung lädt dazu ein, die eigene berufliche Situation bewusst in den Blick zu nehmen. Sie bietet Raum, die eigenen Ressourcen zu stärken, neue Perspektiven zu gewinnen und praktische Strategien kennenzulernen, die helfen, auch in herausfordernden Situationen langfristig gesund und handlungsfähig zu bleiben. Im Mittelpunkt stehen wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse ebenso wie der Austausch mit anderen Verantwortlichen und die Frage, wie Selbstfürsorge und professionelle Verantwortung gut miteinander verbunden werden können. Denn wer für andere sorgt, braucht auch einen guten Blick auf die eigenen Kraftquellen. Psychische Gesundheit ist keine zusätzliche Aufgabe, sondern eine wichtige Voraussetzung für eine nachhaltige und professionelle Arbeit.
Themen der Fortbildung
Die Fortbildung verbindet fachliche Impulse mit praktischen Übungen, Reflexion und kollegialem Austausch. Ziel ist es, den Teilnehmenden alltagstaugliche Anregungen mitzugeben, die sowohl die eigene Gesundheit als auch die Zusammenarbeit im Team vor Ort nachhaltig stärken.
Zielgruppe:
Die Fortbildung richtet sich an
Dieses Seminar wird in Kooperation mit dem IPA Hub durchgeführt.
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Beteiligte Personen
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Referentin:
Dr. Corinna Paeth, Münsterschwarzach
* gilt für Teilnehmende der (Erz-)Bistümer: Augsburg, Bamberg, Eichstätt, München und Freising, Regensburg und Würzburg