Das Gebet stiftet die Weltordnung (F. Rosenzweig).
Zur Theologie und Praxis gelebter Gottesbeziehung

Veranstaltungsnummer 20-f-es-04

Datum 23.11.2020, 15:00 Uhr bis
26.11.2020, 13:00 Uhr
Teilnahmegebühr EUR 160,-
Pensionskosten EUR 220,-

Beschreibung

Was christlich fundamental ist und theologisch grundlegend , ist keineswegs mehr selbstverständlich. Zu mächtig ist der alltägliche Agnostizismus, zu problematisch der personale Gottesglaube, zu verlockend das neo- und interreligiöse Angebot, zu verbraucht der kirchliche Betrieb, zu groß der Projektions- und Placeboverdacht. Dabei verbindet wohl nichts die Religionen so sehr wie Kult und Gebet. Aber „wohin soll ich mich wenden“? Aber wäre das Christentum denkbar ohne die verschiedenen Weisen der Anbetung, der liturgischen Gottesverehrung, der mystischen Ekstase, der diakonischen Praxis...? Welcher Fundus an Gebetstexten und -weisen, an Dialekten und Kontexten! Die Bibel ist nichts anderes als ein vielstimmiges Gebetbuch mit prägenden Geschichten (wie Gen 18,2o-32 und Lk 11,1-13) und natürlich den Psalmen. Und trotzdem: Ist Beten sinnvoll? In welcher Sprache? Und - Das gilt es in dieser theologischen Werkstatt praxisnah, erfahrungsbezogen und mit unterschiedlichsten Texten zu bedenken und auch zu tun.

Veranstaltungsort: Provinzialat der Dillinger Franziskanerinnen, Dillingen an der Donau

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