Kirche trifft Kunst. In Augsburg unterwegs im Spannungsfeld von autonomer und beauftragter Kunst

Veranstaltungsnummer 18-f-ku

Datum 08.10.2018, 18:00 Uhr bis
11.10.2018, 13:00 Uhr
Teilnahmegebühr EUR 140,-
Pensionskosten EUR 192,-

Beschreibung

In der Vergangenheit beauftragte die Kirche Kunstschaffende, ihre Themen nach ihren Vorstellungen umzusetzen. Heute begegnet sie Künstlern, die auf Eigenständigkeit und Unabhängigkeit Wert legen. Der Umgang mit autonomer Kunst ist für die Kirche bisweilen ungewohnt. Es kann zu Beziehungsstörungen kommen.

Die Fortbildung möchte hier vermitteln und zu einem fruchtbaren Dialog anregen. Begegnungen mit der Kunst werden sowohl in sakralen Räumen, als auch außerhalb von ihnen erfolgen. Dabei werden Fragen aufgeworfen, die in etwa lauten könnten:

Wie begegne ich der Kunst und wie begegnet die Kunst mir?
Wie kann ich mit autonomer Kunst in Kontakt treten?
Wieviel Eigenständigkeit verträgt kirchliche Kunst?
Wie lassen sich Berührungsängste abbauen?

Augsburg bietet viele Möglichkeiten, das Spannungsfeld zwischen freier Kunst und Auftragskunst exemplarisch zu erleben. Ziel ist es, in Exkursionen, Begegnungen und Gesprächen das „Rühr-mich-nicht-an“ in ein „Sich-anrühren-lassen“ zu wandeln.
Als Gesprächspartner stehen Karlheinz Knebel, Bischofsvikar für Kirche und Kunst, Helmut Haug, Pfarrer von St. Moritz, Michael Grau, Kunstreferent der City-Seelsorge Augsburg und verschiedene Künstler zur Verfügung

Bei Fragen zu dieser Veranstaltung wenden Sie sich bitte an: Dr. Thomas Kellner Telefon: 08161 88540-4322 E-Mail: tkellner@dombergcampus.de

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